8. Lauf | Imola, Italien | Rennwochenende vom 23. bis 25. September 2011
Sep 25th, 2011 | by lukk | Rubrik: aktuell, Imola, Leitartikel, Saison 2011Allgemeine Infos
Markus Reiterberger
schildert das Wochenende aus seiner Sicht
Zwischenbericht vom Samstagabend
Gestern im ersten freien Training habe ich große Probleme gehabt. Erstens war ich noch nie auf der Strecke, zweitens haben wir kein Start-Setup für die Strecke gehabt. Wir haben dann einfach ein anderes gewählt und sind ein paar Runden gefahren.
In Folge mussten wir den ganzen Tag grübeln, was wir besser machen könnten. Bis zum ersten Qualifying haben wir so 3 Sekunden gefunden. Das war schon sehr beachtlich.
Ich bin sehr viele Runden gefahren, um die Strecke besser kennen zu lernen. Die ist sehr schwierig, eigentlich sogar brutal schwierig, aber dafür dann auch wieder saugeil. Allerdings hatte ich dazu meine Reifen sehr hergenommen. Heute Morgen im freien Training musste ich auf den alten Reifensatz zurückgreifen. Ich bin raus und war dann nur so Zwölfter.
Für das zweite Qualifying haben wir im Anschluss noch viele Sachen geändert, speziell die Übersetzung. Mit dann neuen Reifen habe ich ein paar schnelle Runden drehen können. Ich war zwischenzeitlich sogar Fünfter. Auch die Zeit war ganz o.k.. Als später das Rennen wegen eines schweren Sturzes des Barrier abgebrochen werden musste, lag ich auf dem achten Platz. Das ist eigentlich sehr ordentlich. Ich bin sehr zufrieden. Das Motorrad taugt mir gut. Ich habe ein gutes Gefühl und auf die Spitze fehlen mir nur so acht Zehntelsekunden. Mein Team hat wieder hervorragend gearbeitet.
Abschlussbericht nach dem Rennen
Am Sonntag in der Früh, im Warm-up, bin ich ganz gut zurecht gekommen. Wir haben allerdings noch ein paar Kleinigkeiten ausprobiert. Mein Start im Rennen war sehr gut. Ich war dann gleich Fünfter für die ersten zwei Runden. Dann hat mich der Zanetti in einer Schikane überholt. Den hat es aber dann gleich per Highsider geschmissen. Damit war ich wieder Fünfter. Die nächsten Runden hat mich dann der Baroni, der Ducati-Fahrer überholt. Der war einen Tick schneller als ich, so habe ich dem nicht ganz folgen können. Ich hatte dann das ganze Rennen den sechsten Platz und habe nur versucht den Abstand zu denen, die hinter mir kommen, möglichst groß zu halten. Fünf Runden vor Schluss hatte ich mir die Reifen kaputt gefahren, und einfach nur noch geschaut, dass ich den sechsten Platz ins Ziel retten kann. Das ist mir letztendlich gelungen. Aber es war schon ein hartes Rennen. Die kaputten Reifen waren nicht einfach zu fahren. Es war sowieso nicht ganz einfach.
In der Gesamtwertung bin ich jetzt auf den siebten Platz vorgerutscht. Ich bin meinem Team äußerst dankbar. Das hat das ganze Wochenende brutal gewerkt. Die haben eine hervorragende Arbeit gebracht.

Servus,
haben dein Rennen vor Ort angeschaut ( hatten dich im Fahrerlager besucht )Suuuper, Respekt, weiter so.
Hast mit uns neue Fans.
Gruß Franz